Meine Ernährung umstellen fürs Ökosystem und für eine gesunde Lebensweise. Definitiv eine gute Sache. Denn Ernährung und Landwirtschaft stehen am Scheideweg. Zwar hat sich die landwirtschaftliche Produktivität in den vergangenen Jahrzehnten erheblich verbessert. So können wir besser als je zuvor den Nahrungsmittelbedarf der stetig wachsenden Weltbevölkerung decken. Jedoch sind diese Fortschritte mit erheblichen ökologischen und sozialen Kosten verbunden. Nachhaltige Landwirtschaft mit nachhaltigem Handel könnte die Natur schützen und zugleich eine gesunde Lebensweise unterstützen.

Dieser Möglichkeit stehen Aussagen wie ‚nur mit Massenproduktion bekommen wir alle Menschen satt‘ im Wege. Die Aussage ist grundsätzlich nicht falsch, nur auf dem Modell der Nachhaltigkeit fußt sie nicht. Mit erfolgreicher Umsetzung der drei Säulen der Nachhaltigkeit gelingt der Erhalt des Ökosystems, die Rückkehr zur intakten Gesellschaft und das notwendige Wirtschaftswachstum. Deshalb sind alle gefordert – Erzeuger, Händler und Konsumenten. Meine Ernährung umstellen fürs Ökosystem bringt in vielerlei Hinsicht Vorteile. Die Entscheidung für nachhaltige Lebensmittel schützt zum Beispiel das Ökosystem Wald. Und warum eigentlich verzweifelt künstliche Lebensmittel zum Abnehmen suchen, wenn die Natur alle Ernährungstipps quasi gratis mitliefert? Zudem erreichen wir auch mit hochwertigen und nachhaltigen Lebensmitteln das erforderliche Wirtschaftswachstum.

Gefühlt mag sich eine gesunde Lebensweise aufs Erste teurer anfühlen, aber dann ist noch ein Fehler in der Rechnung. Für einige Euros mehr im Monat sind mehr Energie, weniger Beschwerden, kaum Krankheiten sowie viel mehr Freude am täglichen Essen und Trinken erhältlich. Eine gesunde Lebensweise ist eine persönliche Investition ins Sein und zugleich in die Zukunft.

Agrarhandel und die Folgen auf das Ökosystem

 

Die Folgen im Agrarhandel aufgrund fehlender Nachhaltigkeit

Kuh in der schmutzigen Stadt

Spargel, Sushi, Fleisch und viele weitere Lebensmittel waren mal was Besonderes. Dadurch haben wir selten und in Maßen genossen und zugleich unsere gesunde Lebensweise unterstützt. Heute wird Spargel schon Wochen vor dem Naturkalender unter Plastikfolie beheizt und zum Wachsen gebracht. Das Ökosystem gehört der Natur und warum definiert nicht die Natur weiterhin die Spargelzeit? Meine Ernährung umstellen fürs Ökosystem trägt deshalb hin und wieder auch ein wenig Verzicht mit sich. Dieser Verzicht stärkt zugleich meine gesunde Lebensweise und fördert nachhaltiges Wirtschaftswachstum.

Von der Natur zur Gesellschaft: es gibt nichts einzuwenden bei der Feststellung, dass Erntehelfer aus dem Ausland für harte Arbeiten wie der Spargelernte mehr verdienen als in ihrem Land. Aber muss stets alles bis aufs Maximum ausgereizt werden? Und welche Rolle nehmen der Lebensmitteleinzelhandel und nicht zuletzt wir Konsumenten ein?

Ernährung und Landwirtschaft stehen heutzutage bekanntlich am Scheideweg. Fortschritte in der Produktivität sind unter anderem mit diesen sozialen und ökologischen Kosten verbunden:

  • Wasserknappheit und Bodendegradation

  • Verringerung der Artenvielfalt

  • Verringerung der Fischbestände

  • Schädigungen im Ökosystem Wald

  • Treibhausgasemissionen

  • Massentierhaltung

  • Flüchtlingsbewegungen

  • Hungersnöte oder Mangelernährung

Das eigentlich große Potenzial natürlicher Ressourcen wird an vielen Orten der Welt geschädigt. Demzufolge ist die Fruchtbarkeit des Planeten Erde gefährdet. Heute haben mehr als 821 Millionen Menschen Hunger und jeder Dritte ist unterernährt. Zugleich leiden viele in der westlichen Welt unter Übergewicht mit der oft verzweifelten Suche für Lebensmittel zum Abnehmen. Folglich haben wir ein aus dem Gleichgewicht geratenes Nahrungsmittelsystem, das täglich durch einen rücksichtslosen Agrarhandel befeuert wird.

Interessant, gar erschreckend ist die tatsächliche gesundheitliche Entwicklung heutzutage. Kinder in Industrienationen haben nachweislich immer häufiger schlechtere Entwicklungen in Gehirnstruktur und Körperbau als Kinder aus deutlich einkommensschwächeren Ländern. Und das Problem wird mit dem Import der BIO-Tomate aus großflächiger Monokultur nicht gelöst.

Nachhaltige Landwirtschaft für ein gesundes Leben

 

Was ist nachhaltige Landwirtschaft

Ingwer mit Himalaya Ausblick

Wir brauchen wieder den Bezug zu uns selbst und zur Natur. Die Wertschätzung vom Ei, über Sellerie bis hin zum Pfefferkorn darf stattfinden. Die Wirkung von regional-saisonalem Gemüse oder Gewürzen wie Chili, Pfeffer oder Zimt mögen so banal und einfach erscheinen, aber warum setzen wir noch zu selten um? Beispielsweise ist Chili perfekt zum Abnehmen, Bockshornklee hilft gegen Müdigkeit und Pfeffer unterstützt die Verdauung. Jedes Lebensmittel ist ein Geschenk der Natur und von Natur aus voller wertvoller Ernährungstipps.

Ohne Zweifel hinterlassen wir Menschen Fußabdrücke auf Planet Erde. Nachhaltigkeit leben bedeutet nicht, unsere äußerlich wahrnehmbare Lebensqualität auf null herunterzufahren. Das muss nicht geschehen. Wir gehen einfach Schritt für Schritt wieder zurück Richtung Natur. Zugleich gehen wir zurück zu uns selbst ohne ein Gefühl des Eintauchens in den ‘Öko-Wahn’.

Unsere gesunde Lebensweise wird durch nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft maßgeblich gefördert. Dementsprechend gehen wir mit unseren natürlichen Ressourcen so um, dass das Ökosystem der Erde erhalten bleibt. Die Bedürfnisse von Natur, Mensch, Tier und Pflanzenwelt werden beachtet und erfüllt. Landwirte, Fischer, Förster, Bauern und Landbewohner haben die Möglichkeit, sich aktiv an der wirtschaftlichen Entwicklung zu beteiligen und zugleich von ihrer Arbeit zu profitieren. Dazu zählen auch angemessene Arbeitsbedingungen und faire Preise.

Besonders die Menschen auf dem Land brauchen diese Bedingungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Naturschutz. So bleibt beispielsweise das Ökosystem Wald erhalten. Wir sollten wilde Pfeffersorten wie Himalaya-Pfeffer oder Grapefruit-Pfeffer aus den gebirgigen Naturwäldern Nepals genauso schützen wie Zimt, Nelken oder Kokosblütenzucker aus den Tropen. Zugleich geben die Ernten den Dorfgemeinschaften ein wichtiges Einkommen. Deshalb dürfen nur Produkte in den Handel gelangen, die Natur-schonend und in Maßen geerntet werden. Nebenbei noch ein Ernährungstipp: Der Himalaya-Pfeffer schmeckt nicht nur außergewöhnlich gut, sondern regt auch super die Fettverbrennung an.

Ernährung umstellen für nachhaltige Landwirtschaft

Himalaya-Pfeffer wild wachsend

 

Ernährung umstellen fürs Ökosystem

Durch Krisen, Konflikte und Katastrophen ist Auswandern aus der Not heraus gemessen an den letzten 70 Jahren auf einem beispiellos hohem Niveau. Viele gezwungene Bewegungen sind auch Folge des Klimawandels, der auch den Zugang zu Land und Ressourcen begrenzt und zugleich die Ernährung einschränkt. Zudem leidet der soziale und kulturelle Zusammenhalt in diesen ländlichen Regionen. Wir von roots. natural möchten einen Beitrag leisten durch unser Angebot an nachhaltigen Gewürzen. Hochwertige Naturprodukte aus fernen Ländern erhalten den Austausch von Ware und Kultur und leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zur Ernährung umstellen fürs Ökosystem. Weitere Firmen und Unternehmer handeln ähnlich zum Wohle von Natur und Gesellschaft. So erreichen wir gemeinsam ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum und ein besonderes Dankeschön gilt allen, die nachhaltige Lebensmittel schätzen und verwenden.

Bei der nachhaltigen Produktion und nachhaltigem Handel wird die Regeneration der Natur stets berücksichtigt. Beispielsweise lässt sich beim biodynamischen Kleinanbau sehr gut das Verhalten der Pflanzen und Insekten beobachten. So entscheidet die Qualität der angebotenen Produkte über die Größe des Erzeugers. Konsumenten sollten achtsam sein und dürfen kritisch nachfragen, woher die Produkte kommen und wie sie geerntet, gelagert und verarbeitet werden.

Ist zum Beispiel die Regeneration des Bodens nicht mehr gewährleistet oder droht gar Bodendegradation, gibt die Natur die nächsten Schritte vor. Der Erhalt der Natur und Biodiversität für ausgezeichnete natürliche Produktqualität bleibt der Fokus. Möglichst günstig, schnell und viel zu verkaufen verliert an Bedeutung. Der Unterschied ist spürbar im Geschmack und Aroma. So ist Chili ein hervorragendes Lebensmittel zum Abnehmen. Unser Körper braucht aber nicht irgendeine Chili, sondern natürliche Gewürze aus Biodiversität oder Wildsammlungen. Erst dann reagiert unser Körper ganzheitlich und quasi von selbst positiv. Dann braucht es keinen Abnehmplan oder andere zwanghafte Vorgaben.

Nachhaltiges Wachstum durch Ernährung umstellen

Natürliche Kräuter und Gewürze

 

Ernährung umstellen fürs Ökosystem – Zusammenfassung

Warum eigentlich nicht mal die Ernährung zum Wohle der Natur umstellen? Eine gesunde Lebensweise steht so sehr im Einklang mit Nachhaltigkeit und einem intakten Ökosystem. Je mehr wir die Natur und uns selbst spüren, desto stärker nehmen wir diese Veränderung im Wohlbefinden wahr. Dann brauchen wir keine konventionellen Ernährungstipps und Lebensmittel zum Abnehmen mehr. Lebensmittel wie natürliche Gewürze reinigen und bestärken uns quasi von selbst. In meinem Beitrag Würzen ist gesund findest du weitere Ernährungstipps und für den Einstieg in die Welt der Gewürze empfehle ich gute Gewürze erkennen.

Oder besuche gerne regelmäßig unsere Webseite und bleibe auf dem Laufenden über Gewürze natürlich von roots.